Bericht über den Besuch bei Dettmer Rail in Gelsenkirchen-Scholven
Datum: 30.10.2019 Zeit: 09:00 - 11:00 Uhr
Teilnehmer:
Herr Fischer – Dettmer Rail
Herr Diercks – Dettmer Rail
Herr Buchhammer – Gelsen-LOG
Herr Wojciechowski – waggon24 GmbH
Herr Zieger – waggon24 GmbH
Frau Djossou – Ayele BP Deutschland
Thema: Zukünftige Zusammenarbeit zwischen Dettmer Rail, waggon24 GmbH und Gelsen-LOG
Ab Januar 2020 übernimmt die Dettmer Rail das ECM für die Wagen der Flotte von Ayele BP Deutschland. Insgesamt sind es ca. 2.600 Wagen. Dazu kommen noch ca. 400 eigene Wagen von Dettmer Rail. Da die meisten Verkehre in und um Gelsenkirchen-Scholven stattfinden, wäre es empfehlenswert, ein w24-Stützpunkt auf dem Gelände der Gelsen-LOG einzurichten.
Die Gelsen-LOG besitzt einen Lokschuppen, der sehr alt ist. Daher wird es einen Neubau geben. Es wurde besprochen, bzw. angefragt, ob waggon24 den neuen Lokschuppen mitbenutzen möchte. Da der neue Lokschuppen max. 6 Meter hoch sein wird, eignet er sich zum Beispiel nicht für einen Radsatztausch. Alle anderen Arbeiten werden draußen erledigt. Sollte ein Radsatztausch notwendig werden, so gibt es ein Stück weiter die Gelegenheit auf einem Fremdgelände die Arbeiten auszuführen. Das Gelände gehört der Firma Puschmann.
Anmerkung von Peter Wojciechowski:
Da die neue Halle etwas länger wird und unmittelbar an Parkplätzen gebaut wird, ist es sehr schwierig mit einem LKW oder Stapler zu fahren. Siehe Skizze. Darum habe ich am 04.11.2019 mit Herrn Buchhammer gesprochen und gefragt, ob es in der Nähe Gleise zur Anmietung gibt, auf denen Reparaturarbeiten möglich wären. Die Antwort war: „Ja, es gibt dort Möglichkeiten.“ Weiteres wird noch geklärt. (eventuell Ersatz für Duisburg Gleis 9?)
Die Halle wäre für Bodenventil- oder Kesselarbeiten brauchbar. Dies wurde durch die w24 als möglich, nicht sofort, aber als möglich beantwortet. Die BP prüft das. In Bottrop wäre eine Reinigung der Kesselwagen durch die ASTrans möglich.
Die Gelsen-LOG rangiert heute die „letzte Meile“. Cirka 3 Züge/Tag, 5 Tage/Woche. Es wurde pro Zug eine Schadenquote von 0,5 Wagen/Zug ermittelt. Somit wären max. 8 schadhafte Wagen/Woche möglich. Die Gelsen-LOG ist aber dabei, intensiv Personal zu werben. Es soll dann 7 Tage/Woche in 3 Schichten gearbeitet werden. Bis 2021 ist das Ziel, 10 Züge/Tag zu rangieren. Demnach ergibt sich dann eine Schadwagenmenge von 25 Schadwagen/Woche.
Die Gelsen-LOG rangiert die Züge von Gelsenkirchen-Bismarck nach Gelsenkirchen-Scholven. Seitens w24 wurde auch eine präventive Wartung der Züge in Gelsenkirchen-Bismarck vorgeschlagen. Dies muss noch geprüft werden. Sollte dies möglich sein, dann aber erst ab 2020.
gez. P. Wojciechowski
