Instandhaltungsbericht nach 2019/779 - Bericht 01/2023

Die für die Instandhaltung zuständige Stelle erstellte einen Bericht für den Zeitraum von April 2022 bis März 2023

geprüft und freigegeben:

Die Reklamationen, die bei der waggon24 eingehen, beziehen sich hauptsächlich auf die Reklamationen von Rechnungsinhalten. Häufig wird nach einer kurzen Begründung durch die waggon24, warum die Rechnung so gestaltet ist, die Reklamation zurückgezogen.

Fehler bei der Instandsetzung sind im Berichtszeitraum ebenfalls vorgekommen. Diese Fehler wurden während der Wiederinbetriebnahme entdeckt. Die waggon24 GmbH hat dementsprechend eine Korrektur der erbrachten Leistung durchgeführt.

Im Falle von Fehlern wird der Fall zusammengetragen und daraus eine Schulung für die Monteure angefertigt (z.B. mithilfe von Vergleichsbildern). Diese müssen dann nachweislich die Schulung als verstanden bestätigen. Sollte ein Fehler erneut auftreten, sind personelle Konsequenzen nicht auszuschließen.

Monat Anzahl instandgesetzter Wagen Anzahl Fristen Anzahl Revisionen (G4.3 bzw. +3M) Anzahl Austausch sicherheitsrelevanter Bauteile Anzahl Reklamationen
Radsatz Feder Steuerventil/Wiegeventil Puffer
April 22 341 40 10 100 5
Mai 22 465 9 9 127 2 2
Juni 22 331 14 11 80 2
Juli 22 392 27 22 93 3 2
August 22 564 21 2 34 1 5
September 22 391 22 1 96 1 1
Oktober 22 369 22 2 75 3
November 22 433 7 50 11
Dezember 22 378 35 38 92 4
Januar 23 433 120 30 56 2
Februar 23 379 42 1 84 3
März 23

Die Risikoberichte, die inhaltlich sicherheitsrelevante Themen in der Eisenbahn betrachten, werden nach der VO 402/2013 angefertigt. Die waggon24 hat keine signifikanten Risikoberichte entwickelt, die durch eine unabhängige Bewertungsstelle ausgewertet werden müsste. Des Weiteren sind in der Instandhaltung keine gehäuften Schadbilder entdeckt worden, die die Sicherheit des Eisenbahnbetriebes beeinflussen würden. Ein Austausch mit anderen Akteuren bleib daher aus.

das rechtmäßige Eigentum an dem Unternehmen

Die Gesellschaftsanteile der waggon24 GmbH haben sich zum 24.05.2022 verändert und liegen nun zu 100 % bei der JOSEF MEYER RAIL Germany GmbH.

die Organisation (bestehende Verfahren)

Es werden nur noch die Funktion als ECM 4 ausgeübt.

Fahrzeuge, für deren Instandhaltung die Stelle zuständig ist

Die waggon24 hat keine Fahrzeuge in der ECM-Verantwortung.

Anlagen und Auftragnehmer, einschließlich Verfahren und Ausrüstungen

Im ausgewerteten Zeitraum gab es keine erheblichen Änderungen.

die Verteilung zwischen internen und externen Tätigkeiten im Zusammenhang mit den drei Instandhaltungsfunktionen Instandhaltungsentwicklung, Fuhrpark-Instandhaltung, Instandhaltungserbringung)

Die Organisation bleibt in ihrer Funktion als Werkstatt im ECM 4 unverändert.

vertragliche Vereinbarungen mit den Nutzern (einschließlich Haltern und Datenaustausch)

Mit einigen großen Kunden (DB, VTG, GATX) bestehen seit vielen Jahren Rahmenverträge. Der Abruf aus den Verträgen erfolgt in jedem Fall per Einzelauftrag.

Der Datenaustausch und die Kommunikation mit allen Kunden, auch mit den ohne Rahmenvereinbarung, erfolgt über E-Mail in Verbindung mit dem Ticketsystem.

Der Halter VTG nutzt für die Auftragserteilung und Dokumentation sein eigenes Hermes-Portal und verpflichtet vertraglich die Werkstätten und Dienstleister über dieses Portal die Daten zu pflegen und z.B. Material zu bestellen oder Protokolle hochzuladen. Die Software des Hermes-Portals bietet keine Schnittstellen zu anderen Softwarelösungen an und kann somit in keine Software unserer Werkstatt integrieren werden. Die damit verbundenen Mehraufwendungen müssen zur Zeit getragen werden.

das Instandhaltungssystem

Das Instandhaltungssystem des mobilen Services ist im Berichtszeitraum aufrecht erhalten geblieben. Es sind keine weiteren Zertifizierungen erworben worden.

Sind in 2022 nicht aufgetreten.

Es wurde ein internes Audit im Bereich der Auftragserteilung durchgeführt durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass mehrere verschieden Programm für die Planung verwendet werden. Der Vorschlag zur Reduzierung der Programm kann aktuell nicht um gesetzt werden.

Es gab im Berichtszeitraum keine derartigen Untersuchungen bzw. Durchsetzungsmaßnahmen.

Nachweisverbesserung von Schulungen durch zentrale Wissensdatenbank und der Erfassung belegter Schulungen

Durch eine zentrale Wissensbank haben die Monteure jederzeit Zugang zu den aktuellen Regelwerken, Halteranweisungen o.ä. Die Regelwerke werden zentral aktualisiert, somit entfällt das Verteilen und Überwachen an den verschiedenen Stellen oder Fahrzeugen.

Die Schulungen bzw. die Inhalte der Schulungen werden immer erst in der Wissensbank „Wiki“ erstellt und den Kollegen zum Lesen bzw. Selbststudium zu Verfügung gestellt. Die Kollegen werden über eine neue Schulung per E-Mail informiert und bekommen in der gleichen Email einen Link zu der Schulung. Nachdem die Kollegen es gelesen haben, müssen sie bestätigen das sie es gelesen und verstanden haben. So lässt sich sehr leicht erkennen wer gelesen hat und wer nicht. Die Monteure können sich jederzeit die Inhalte der Schulung immer wieder anzeigen lassen oder können nach dieser Schulung suchen. Somit haben sie immer Zugriff auf bereits erfolgte oder aktuelle Schulungen. Anschließend finden die Schulungen auch zusammen mit den Monturen vor Ort bei ihren Einsätzen. Bei diesen Treffen kann nochmal geprüft werden ob Sie es verstanden haben.

Dem Ausbau der geplanten Schulungen zur Erhöhung des Wissenseingangs von außerhalb

Hier existiert ein Quartal Schulungsplan für das laufende Jahr. Die Inhalte der Schulungen richten sich nach Bedarf, Projekt aktuell oder nach neuen Regelwerken oder Kunden Anweisungen bzw. Halterunterlagen die neu erschienen sind.

Die für die Instandhaltung zuständige Stelle fügt dem Bericht alle Informationen bei, die sie als für die Zertifizierungsstelle relevant erachtet.

  • w24/qm/berichte/instandhaltungsberichte/01_2023.txt
  • Zuletzt geändert: 2023/03/13 11:17
  • von mbehnke